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Förderung des Eigenstromverbrauchs - Solar Invest

Beschreibung

Ziel der Förderung ist es, den Eigenverbrauch von Strom aus Fotovoltaik zu erhöhen und die Einführung von Mieterstrommodellen voranzutreiben. Außerdem sollen Bürgerenergiegenossenschaften bei der Teilnahme am Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 unterstützt werden.

 

1. Investitionen in Fotovoltaikanlagen
Gefördert werden Neuinvestitionen in Fotovoltaikanlagen, sofern der erzeugte Strom nicht durch ein öffentliches Netz durchgeleitet wird und der Direktversorgung in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage dient. Für Neuinvestitionen in Komplettanlagen, die der Direktversorgung dienen, beträgt der Zuschuss max. 25 % der förderfähigen Kosten, für Bürgerenergiegenossenschaften bis zu 40 % für die PV-Anlage und bis zu 50 % für PV-Anlage und Speicher.

 

2. Investitionen in Energiespeichersysteme

Gefördert werden Energiespeichersysteme. Der erzeugte Strom muss zu mind. 60 % selbst verbraucht werden. Somit darf nur  bis zu 40 % ins Netz eingespeist werden. Diese Verpflichtung besteht mind. 20 Jahre. Der Zuschuss beträgt max. 25 % für den Stromspeicher, bei Bürgerenergiegenossenschaften bis zu 40 %.

2.1 Stationäre Speichersysteme

Neuinvestitionen in stationäre Energiespeichersysteme, die der Speicherung von Strom aus Fotovoltaik dienen (Batteriespeicher), werden bezuschusst. Eine Zuwendung kann nur gewährt werden, wenn für die Batterien eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von mind. acht Jahren vorliegt. Dies ist nachzuweisen.

2.2 Saisonale Speichersysteme

Folgende thermischen Speicher werden gefördert:

  • Energiespeichersysteme, bei denen Strom aus Photovoltaik in thermische Energie umgewandelt wird
  • Energiespeicher, in denen die in thermischen Solaranlagen erzeugte Wärme gespeichert wird. Die solare Deckungsrate muss mind. 60 % betragen

 

3. Investitionen zur Realisierung von Mieterstrommodellen
Investitionen zur Realisierung von Mieterstrommodellen aus der Stromerzeugung mittels hocheffizienter KWK- und PV-Anlagen in Wohngebäuden inkl. Sachausgaben für den Erwerb und die Einrichtung eines Abrechnungssystem, werden mit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten gefördert. Eine Zuwendung kann nur gewährt werden, wenn der günstigste Strompreis des örtlichen Grundversorgers im Mieterstrom-Arbeitspreis um mind. 1 Cent je Kilowattstunde unterschritten wird. Der Mieterstromgrundpreis entspricht höchstens dem Stromgrundpreis des günstigsten Tarifs des örtlichen Grundversorgers. Für die Feststellung ist der Zeitpunkt, zu dem das Mieterstrommodell umgesetzt werden kann, maßgeblich.

 

4. Beratungsleistungen zum Thema Mieterstrommodelle

Gefördert werden Beratungsleistungen bzw. Machbarkeitsstudien auch im Zusammenhang stehende juristische Beratungen mit bis zu 80 % der Beraterkosten. Die förderfähigen Kosten betragen max. 10.000,- EUR bis 50 Wohneinheiten (WE) und ab 50 WE max. 15.000,- EUR.

 

5. Beratungsleistungen zum Thema Ausschreibung nach EEG

Gefördert werden nichtinvestive Maßnahmen, z. B. Beratungsleistungen, Gutachten, Studien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen zum Thema Ausschreibungsverfahren nach dem EEG in der jeweils gültigen Fassung. Der Zuschuss beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Kosten.

 

Der max. Zuschuss beträgt je Vorhaben 100.000,- EUR. orhaben, deren Gesamtausgaben unter 5.000 EUR liegen, werden nicht gefördert (Bagatellgrenze).

 

Hier gelangen Sie zum Webportal der Thüringer Aufbaubank mit weiteren Informationen.

Kumulation

möglich

Hinweise zum Antrag

Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen.

Originaltitel

Richtlinie des Freistaates Thüringen zur Förderung des Eigenstromverbrauchs „Solar Invest“

Adressen

Informations- und Antragsstelle

Thüringer Aufbaubank
Gorkistraße 9
99084 Erfurt
fon: 0361 7447-445
fax: 0361 7447-271 kundencenter-erfurt@aufbaubank.de www.aufbaubank.de

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